Am Vormittag gab der Senat bekannt, dass mehrere hundert Geflüchtete erneut am Bahnhof Schönefeld ankommen sollten. Auch hier hatten Hauptamtliche Rettungskräfte den Empfang übernommen. Sie wurden in die zuvor als Notunterkünfte umgewandelten Sportstätten am Olympiapark einquartiert.
Eine Gruppe von Aktivist*innen hatte kurzerhand ein leer stehendes Gebäude in Charlottenburg besetzt. Sie wollten es als selbstverwaltetes Refugeecentre etablieren. Die Polizei beendete nach ein paar Stunden die Besetzung.
Hausbesetzung in #Berlin für eine selbstverwaltete Geflüchtetenunterkunft! https://t.co/3aoiXHEago Folgt @socialcentr4all ! #sc4a
— RefugeesWelcomeInfo (@welcome_infopad) 10. September 2015
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Im Abgeordnetenhaus Berlin war das Thema Geflüchtete auf die Tagesordnung als Aktuelle Stunde gesetzt worden. Senator Czaja behauptete, die gegenwärtige Situation sei nicht absehbar gewesen und sein Mitarbeiter*innen, sowie sein Senat leisteten eine gute Arbeit.
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Diese Selbstbeweihräucherungstiraden der @CDUBerlin_AGH sind angesichts der Totalversagens von #Czaja einfach nur verlogen. #AGH
— Zar von Neukölln (@Zar_NK) 10. September 2015
Diese Einschätzung teilten weder die Opposition, noch Refugeesupporter. Das LaGeSo ist auch heute immer noch eine Katastrophe, die nur von offizieller Seite aus noch nicht als solche anerkannt ist. Aufgrund der vielen Sachspenden für die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge im Südosten Berlins können wir verkünden, dass wir keine Sachspenden mehr annehmen können.
Danke für großartigen Support für die UMF’s! Kleiderspenden sind genug da!Morgenwird umgezogen, evtl. brauchen wir ein Auto!#trainofhopeb
— Train ofHope Berlin (@TrainofHope_B) 10. September 2015
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Vielen lieben Dank dafür! Der Senat hat sich, trotz Ankündigung auf twitter, auch heute nicht mit einem professionellem Team blicken lassen. Morgen müssen die Kinder und Jugendlichen umziehen, niemand weiß bisher wohin. Betreuung wird für nächste Woche noch gesucht!
In Marzahn hatten Neonazis den Einzug von weiteren Geflüchteten mit Kundgebungen begleitet, einen kurzen Bericht hiervon hat das Antifa-Kollektiv Marzahn-HellersdorfAntifa-Kollektiv Marzahn-Hellersdorf.
Ergänzungen oder Richtigstellungen? Schreib uns!